Die kostenlose und unverbindliche Erstanalyse liefert Ihnen eine Momentaufnahme: Wo stehen Sie bei Sichtbarkeit, Technik und Nutzererlebnis? In den ersten zwei Wochen verwandeln Sie diese Erkenntnisse in einen konkreten Maßnahmenplan – mit klarer Priorisierung nach Aufwand und Nutzen.

  • So priorisieren Sie: Ordnen Sie jede Maßnahme in eine 2×2-Matrix (hoher/niedriger Nutzen x hoher/niedriger Aufwand). Starten Sie mit „hoher Nutzen/niedriger Aufwand“. Optional ergänzend: ICE-Scoring (Impact, Confidence, Effort) von 1–10, sortiert nach höchstem Score.
  • Ziel: Ein erster, sortierter Backlog mit 15–30 Aufgaben, die in 90 Tagen realistisch sind.

SEO-Check (Onpage-Basics)

  • Indexierung: Prüfen Sie robots.txt, XML-Sitemap, Search Console-Indexabdeckung. Blockierte Seiten oder fehlende Sitemaps sind Sofort-Baustellen.
  • Relevanz: Optimieren Sie Title und Meta Description Ihrer wichtigsten 10–20 Seiten. Platzieren Sie fokussierte, lokale Keywords (z. B. „[Leistung] in [Stadt]“), ohne zu überladen.
  • Struktur: Eine klare H1 pro Seite, logische Zwischenüberschriften (H2/H3), interne Verlinkung von Leitartikeln auf Leistungs- und Kontaktseiten.
  • Content-Gaps: Fehlen Kernseiten (Leistungen, Preise-Logik, Referenzen, FAQ)? Notieren Sie diese im Backlog.

Ladezeiten und Core Web Vitals

  • Messen: PageSpeed Insights und Lighthouse für Desktop/Mobil; fokussieren Sie LCP, CLS und INP.
  • Quick Wins: Bildkomprimierung und -formate (WebP/AVIF), Lazy Loading für Bilder/Videos, Caching aktivieren, CSS/JS minimieren, unnötige Drittanbieter-Skripte entfernen.
  • Hosting: CDN prüfen, aktuelle PHP-/CMS-Versionen nutzen.

User Experience (UX)

  • Mobile First: Menüführung, Buttons und Formulare auf dem Smartphone testen. Ist die Kontaktaktion mit maximal zwei Klicks erreichbar?
  • Vertrauen: Sichtbare Telefonnummer, Öffnungszeiten, Siegel, Bewertungen, Referenzen und klare CTAs oberhalb der Falz.
  • Barrierearmut: Kontraste, Lesbarkeit, Alt-Texte für Bilder – oft schnell umsetzbar und wirkungsvoll.

Typische Quick Wins für begrenzte Budgets

  • 15 seitentitel neu schreiben, auf klare Nutzenversprechen und lokale Relevanz trimmen.
  • Größte Bilder auf den meistbesuchten Seiten komprimieren und in moderne Formate umwandeln.
  • 404-Fehler korrigieren, Weiterleitungen einrichten.
  • Primäre CTAs („Angebot anfordern“, „Termin buchen“) prominent platzieren und farblich hervorheben.
  • Kontaktmöglichkeiten im Header fixieren und Öffnungszeiten aktualisieren.

Praxisbeispiel

  • Ein lokaler Dienstleister optimierte 18 Meta-Titles und komprimierte Bilder auf drei Leistungsseiten. Ergebnis nach 30 Tagen: +22% organische Klicks (Search Console), LCP von 3,2s auf 1,6s, +3 zusätzliche Kontaktanfragen pro Woche.

Ergebnis der Phase

  • Ein priorisierter Backlog, der die größten Hebel zuerst adressiert, plus eine klare Sprint-Planung für die folgenden Wochen.

Woche 2–4: Lokale Sichtbarkeit stärken (Google Unternehmensprofil und Bewertungen)

Für KMU ist lokale Auffindbarkeit oft der schnellste Hebel. In zwei bis drei Wochen schaffen Sie ein belastbares Fundament.

Google Unternehmensprofil (GUP)

  • Anspruch und Verifizierung: Stellen Sie sicher, dass Ihr Profil beansprucht, verifiziert und der richtige Primärkategorie zugeordnet ist.
  • Vollständigkeit: Ausführliche Beschreibung (nutzerzentriert, mit moderatem Keyword-Bezug), Services/Produkte, Leistungen, Attribute (barrierefrei, Termin erforderlich), Geschäftszeiten inkl. Feiertage, Termin-/Kontakt-URL.
  • Medien und Aktualität: 10–15 hochwertige Fotos (Innen, Außen, Team, Arbeitssituationen), Logo, Titelbild; wöchentliche Beiträge (Angebote, Events, Neuigkeiten).
  • Features: Fragen & Antworten pflegen, Messaging aktivieren (sofern personell möglich), häufige Fragen als FAQ im Profil beantworten.

Bewertungen: Prozess statt Zufall

  • Anfragefluss: Nach Abschluss eines Auftrags automatisiert per E-Mail/SMS um Feedback bitten (mit Direktlink zum Bewertungsformular, QR-Code auf Rechnungen/Visitenkarten).
  • Leitfaden: Bitten Sie um ehrliche, konkrete Erfahrungsberichte (keine Anreize, plattformkonform). Reagieren Sie binnen 48 Stunden auf alle Bewertungen – wertschätzend und lösungsorientiert.
  • Zielkorridor: 5–10 neue, authentische Bewertungen im ersten Monat, anschließend 3–5 pro Monat fortführen.
  • NAP-Konsistenz: Name, Adresse, Telefonnummer einheitlich in Verzeichnissen (z. B. Branchenbuch, Gelbe Seiten, Yelp) angleichen; widersprüchliche Einträge korrigieren.

Strukturierte Daten und Website-Verknüpfungen

  • LocalBusiness-Schema auf Kontakt/Standortseiten ergänzen (Adresse, Öffnungszeiten, Geokoordinaten).
  • Karte und Routen-Link einbinden, Standortseiten mit individuellen Inhalten für Filialen (keine Kopien).

Schnelle Erfolge

  • Profil vollständig ausfüllen, 3 aktuelle Beiträge veröffentlichen, 10 Fotos hinzufügen.
  • Bewertungslink generieren und im E-Mail-Footer nutzen; Vorlagen für das Team bereitstellen.
  • Doppelte/veraltete Branchenbucheinträge bereinigen.

Praxisbeispiel

  • Eine Bäckerei ergänzte Produkte, Fotos und Beiträge im GUP und etablierte einen Bewertungsprozess. Resultat nach 6 Wochen: Verdopplung der Anrufe aus Google Maps, +35% Wegbeschreibungsanfragen.

Woche 4–8: Social Media – Fokus statt Gießkanne

Statt auf allen Plattformen halbgar zu posten, konzentrieren Sie sich auf ein bis zwei Kanäle, auf denen sich Ihre Zielkunden wirklich aufhalten.

Kanalwahl und Rollen

  • B2B: Häufig LinkedIn als Kern, flankiert von YouTube (Erklärvideos) oder XING je nach Branche.
  • B2C lokal: Meist Instagram und Facebook; ggf. TikTok für visuelle Produkte/Dienstleistungen.
  • Verantwortlichkeiten: Eine Person für Content-Erstellung/Planung (wöchentlich 2–3 Stunden), eine für Community-Management (täglich 15–30 Minuten).

Content-Pfeiler und Taktik

  • Content-Pfeiler definieren (z. B. Kundenstories/Referenzen, Tipps/Anleitungen, Einblicke/Team, Angebote/Aktionen, FAQs).
  • Redaktionsplan für 4–6 Wochen erstellen: 2–3 Beiträge pro Woche, Stories/Reels für Blick hinter die Kulissen.
  • Wiederverwertung: Blogartikel in Karussells, Checklisten als Stories, FAQs als Reels; ein Thema, mehrere Formate.
  • Visuelles System: 4–6 wiederverwendbare Vorlagendesigns (Canva), konsistente Farben/Schriften, einfach skalierbar.

Community und Reichweite

  • Lokale Hashtags und Geo-Tags verwenden, Partner und Kunden markieren.
  • Auf Kommentare/Nachrichten zeitnah reagieren, häufige Fragen sammeln und öffentlich beantworten.
  • Optional: 50–150 € pro Monat für das gezielte Bewerben der besten Beiträge, um Reichweite in der Zielregion aufzubauen.

Metriken, die zählen

  • Statt Follower-Zahlen: Reichweite in Zielregion, Interaktionsrate, Profilaufrufe, Link-Klicks, Anfragen/Leads.
  • UTM-Parameter an allen Links nutzen, um Besuche und Conversions in Analytics korrekt zuordnen zu können.

Schnelle Erfolge

  • Profil vollständig aktualisieren (Bio, Link in Bio, Kontakt-Button).
  • Ein „Angebot der Woche“ als Testreihe (3–4 Wochen) mit klarer Handlungsaufforderung.
  • 5 Kundenstimmen grafisch aufbereiten und im Wochenrhythmus veröffentlichen.

Praxisbeispiel

  • Ein Handwerksbetrieb fokussierte sich auf Facebook/Instagram, zeigte Vorher-nachher-Bilder und kurze Reels von Arbeitsschritten. Nach 8 Wochen: durchschnittlich 3 zusätzliche Anfragen pro Woche, 18% Website-Click-Through von Instagram-Profil.

Woche 0–2 parallel und fortlaufend: Analytics-Setup und KPI-Baselines

Ohne Messung keine Steuerung. Richten Sie ein belastbares Tracking ein, am besten schon in Woche 1, und definieren Sie Basiswerte, gegen die Sie Fortschritte messen.

Google Analytics 4 (GA4)

  • Property und Datenstreams einrichten, erweiterte Messung aktivieren.
  • Wichtige Events/Conversions definieren: Formularabsendungen, Klicks auf E-Mail/Telefon, Terminbuchungen, PDF-Downloads.
  • Ereignisse sauber benennen (z. B. lead_form_submit, phone_click) und als Conversion markieren.
  • Bei mehreren Domains: Cross-Domain-Tracking prüfen; Links mit UTM-Parametern versehen.

Google Search Console

  • Domain verifizieren, XML-Sitemap einreichen, Indexabdeckung prüfen.
  • Leistungsbericht nutzen: Suchanfragen, CTR, Positionen; Seiten mit hohem Potenzial (gute Position, niedrige CTR) für Snippet-Optimierung markieren.
  • Core Web Vitals im Blick behalten und technische Probleme früh beheben.

KPI-Baselines und Dashboard

  • Definieren Sie Ihre Kern-KPIs: organische Sitzungen, Impressionen/CTR/Position, lokale Aktionen (Anrufe, Wegbeschreibungen, Website-Klicks), Conversions und Conversion-Rate, Ladezeiten (LCP/CLS/INP).
  • Erstellen Sie ein einfaches Dashboard (z. B. in Looker Studio) mit wöchentlichem und monatlichem Trend.
  • Warnmechanismen: E-Mail-Benachrichtigungen für 404-Spitzen, plötzliche Traffic-Einbrüche, Serverausfälle.

Schnelle Erfolge

  • Telefonklick-Tracking in 30 Minuten einrichten.
  • UTM-Konvention definieren und als Teamstandard festlegen.
  • Search-Console-Abdeckung bereinigen (Soft-404, Weiterleitungen), um Indexierung zu stabilisieren.

90-Tage-Fahrplan, Maßnahmen-Backlog und Begleitung durch P-design24

Mit den obigen Bausteinen erstellen Sie jetzt Ihren realistischen 90-Tage-Plan. Arbeiten Sie in zweiwöchigen Sprints, mit klarer Verantwortung und messbaren Zielen.

Empfohlene Sprint-Struktur

  • Sprint 1 (Woche 1–2): Analytics einrichten, Quick-Wins bei Titles/Meta, Bildkomprimierung, wichtigste CTAs, Backlog priorisieren.
  • Sprint 2 (Woche 3–4): Google Unternehmensprofil vollständig optimieren, Bewertungsprozess starten, NAP-Konsistenz herstellen.
  • Sprint 3 (Woche 5–6): Onpage-SEO vertiefen (interne Verlinkung, FAQs, Schema-Markup), erste Content-Lücken schließen (1–2 neue Leistungs-/Ratgeberseiten).
  • Sprint 4 (Woche 7–8): Social-Media-Fokuskanäle aufbauen, Redaktionsplan umsetzen, Community-Management etablieren.
  • Sprint 5 (Woche 9–10): Ladezeiten-Feinschliff (Lazy Loading, Skriptbereinigung), weitere Local-Citations und Standortseiten optimieren.
  • Sprint 6 (Woche 11–12): Review und Skalierung: Was hat gewirkt? Best Practices verstärken, schwache Maßnahmen stoppen, Plan für die nächsten 90 Tage definieren.

Vorlage für Ihren Maßnahmen-Backlog

  • Spalten/Attribute:
    • Maßnahme
    • Ziel/KPI (z. B. +CTR, +Leads, -LCP)
    • Nutzen (hoch/mittel/niedrig)
    • Aufwand (S/M/L)
    • Verantwortlich
    • Fällig bis
    • Status (To do / In Arbeit / Live)
    • Notizen/Abhängigkeiten
  • Beispiel-Einträge:
    • „15 Meta-Titles und Descriptions für Leistungsseiten optimieren“ | KPI: CTR organisch | Nutzen: hoch | Aufwand: S | Owner: Marketing | Deadline: KW 2
    • „Bilder auf Start- und Top-3-Leistungsseiten in WebP konvertieren“ | KPI: LCP | Nutzen: hoch | Aufwand: S | Owner: Web | Deadline: KW 2
    • „Google Unternehmensprofil: Kategorien, Services, 10 Fotos, 3 Beiträge“ | KPI: Anrufe/Wegbeschreibungen | Nutzen: hoch | Aufwand: M | Owner: Marketing | Deadline: KW 4
    • „Bewertungsprozess einführen (E-Mail-Vorlage, QR, Schulung Team)“ | KPI: Ø-Bewertung, Anzahl Bewertungen | Nutzen: hoch | Aufwand: M | Owner: Service | Deadline: KW 4
    • „Tracking: phone_click, lead_form_submit in GA4 als Conversions“ | KPI: Leads | Nutzen: hoch | Aufwand: S | Owner: Web/Analytics | Deadline: KW 1
    • „LinkedIn/Instagram: Redaktionsplan 6 Wochen, 2–3 Posts/Woche“ | KPI: Profilklicks/Leads | Nutzen: mittel | Aufwand: M | Owner: Marketing | Deadline: KW 8

Arbeitsrhythmus und Qualitätssicherung

  • Wöchentlich 30-Minuten-Stand-up: Fortschritt, Blocker, nächste Aufgaben.
  • Monatlicher Review: KPIs gegen Baselines, Lerneffekte, Prioritäten anpassen.
  • Dokumentation: Alle Änderungen und Ergebnisse kurz festhalten, um Wissen zu sichern und Entscheidungen zu begründen.

Was Sie nach 90 Tagen erreichen können

  • Messbare Steigerung organischer Klicks (durch bessere CTR und Indexierung).
  • Mehr lokale Interaktionen (Anrufe, Wegbeschreibungen) durch ein optimiertes GUP.
  • Erste belastbare Social-Kanäle mit klarer Content-Routine und erkennbarem Rücklauf.
  • Transparente Datenlage mit GA4 und Search Console, klaren Baselines und einem Reporting, das Entscheidungen erleichtert.

Wie P-design24 Sie auf Wunsch begleitet

  • Von der unverbindlichen, kostenlosen Erstanalyse über die Priorisierung bis zur Umsetzung unterstützt P-design24 mit maßgeschneiderten Lösungen für KMU.
  • Leistungen im Fokus: SEO- und UX-Optimierung, Webdesign-Anpassungen, Social-Media-Management und Audience Analytics mit modernen Web-Analyse-Tools.
  • Zusammenarbeit nach Bedarf: operativ (Umsetzung von Quick Wins, Content, Profilpflege), strategisch (Fahrplan, KPI-Definition) oder als Sparringspartner mit regelmäßigen Reviews.
  • Ziel: Ein pragmatischer, bezahlbarer 90-Tage-Plan, der echte Geschäftsziele adressiert und nachhaltig wirkt.

Setzen Sie heute mit der Erstanalyse den ersten Schritt. Der Rest folgt in klaren, machbaren Schritten – mit sichtbaren Ergebnissen innerhalb von 90 Tagen.

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